Der Champignon
Der Champignon wächst auf einem speziellen Substrat, dessen Hauptbestandteile Pferdemist, Gips und Wasser
sind.
Der Zuchtchampignon wächst ganzjährig in vollklimatisierten Räumen. Frische Champignons sind mittlerweile
überall erhältlich und kommen zum größten Teil aus Holland, Belgien, Polen, Ungarn und natürlich
Deutschland.

 

Der Egerling (brauner Champignon)
Dieser Pilz unterscheidet sich vom weißen Champignon nur geringfügig. Das Fruchtfleisch ist fester
und somit der Geschmack intensiver.

 

Austernpilze (Austernseitling)
Im Gegensatz zum Champignon wächst der Austernpilz auf reinem Strohsubstrat. Der Pilz wird ebenfalls das
ganze Jahr über kultiviert - meist in Folienhäusern, da er das Tageslicht benötigt. In Deutschland sind nur noch
wenige Züchter zu finden. Die Importländer sind hauptsächlich Ungarn und Italien.

 

Shii-Take
Dieser Pilz ist in Asien sehr beliebt und bekannt - nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch aufgrund
seiner medizinischen Wirkung. (z.B. cholesterinsenkend). Er wächst sehr langsam auf Holzsubstrat oder
Holzstämmen (Buchenholz) bei hoher Luftfeuchtigkeit im Freien oder in Folienhäusern. Mittlerweile gibt es
neben den Chinesischen auch einige deutsche Züchter.

 

Der bayerische Paraplue (Portobello)
Unter dem Namen "Paraplue" gibt es ihn nur bei der Firma Ulrich. In den USA ist diese Pilzvariation als
Portobello bekannt und beliebt. Der fleischige, große Pilz ähnelt dem Parasol, ist jedoch ein Zuchtpilz - besser
gesagt ausgereifter brauner Champignon. Der bayerische Paraplue entwickelt so sein volles Aroma und
ist somit eine geschmacksintensive Delikatesse.

 

Pfifferlinge
Pfifferlinge können bis heute nicht gezüchtet werden. Die Pilze werden für den Verkauf in freier
Natur gesammelt und meist aus Osteuropa importiert.